Banque de l'Indochine Building, Französisches Kolonialbank-Gebäude im Bezirk Huangpu, Shanghai, China.
Die Banque de l'Indochine ist ein dreistockiges Bankgebäude mit klassischen architektonischen Merkmalen aus der Fruhen Moderne. Das Gebäude prägt sich durch ionische Säulen an der symmetrischen Fassade aus und kombiniert Renaissance- sowie Barockstile mit einer Höhe von etwa 22 Metern.
Das Gebäude entstand 1914 nach Plänen der Architekten Atkinson & Dallas während einer Zeit intensiven westlichen Einflusses auf Shanghai. Es behielt seine Funktionen während des Zweiten Weltkriegs, da Frankreich damals eine Neutralitätsrolle einnahm.
Das Gebäude zeigt die Verbindung zwischen europäischen Designprinzipien und Shanghais Entwicklung als internationales Finanzzentrum. Besucher können noch heute die Mischung aus westlichen Elementen und lokaler Stadtarchitektur in der restaurierten Eingangshalle erkennen.
Das Gebäude befindet sich an der East Zhongshan Road 29 und ist tagsüber zugänglich, um die restaurierte Eingangshalle zu besichtigen. Der Zugang ist relativ einfach zu finden, da sich das Gebaude an einer Hauptverkehrsstraße im Zentrum von Huangpu befindet.
Das Innere des ursprunglichen Bankschalters war mit sechs ionischen Säulen ausgestattet, die eine Glasdecke stützten, um maximales Tageslicht in den Raum zu bringen. Dieses Detail zeigt, wie frühe Finanzinstitutionen Licht und Großzügigkeit nutzen wollten, um Vertrauen und Seriösität auszustrahlen.
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