Diji City, Alte Befestigung im Kreis Yangcheng, China.
Diji City (砥洎城), auch Runcheng Xiaocheng genannt, ist eine ovale ummauerte Stadt von rund 24.000 Quadratmetern auf einem von dem Fluss Qin umschlossenen Erdhügel im Dorf Runcheng, Kreis Yangcheng, Shanxi. Die Mauern bestehen aus Ziegeln und Stein sowie aus ausgedienten Schmelztiegeln der Eisenverhüttung; ein Landtor im Süden führt zum Dorf, ein Wassertor im Norden zum Fluss.
Diji City wurde erstmals 1638, im elften Jahr der Chongzhen-Herrschaft der Ming, auf einer von dem Fluss Qin umschlossenen Lössanhöhe im Dorf Runcheng, Kreis Yangcheng, Shanxi, errichtet. Sie war auch als Runcheng Xiaocheng, die „kleine Stadt von Runcheng“, bekannt. Im Jahr 2006 wurde sie in die sechste Liste der national geschützten bedeutenden historischen und kulturellen Stätten aufgenommen.
Der Name Diji stammt von Jishui, dem alten Namen des Qinhe-Flusses, der die Anlage umschließt. Innerhalb der Mauern stehen Tempel, Gärten und Hofhäuser, deren zwei- bis dreigeschossige Pavillonbauten bis heute zu sehen sind.
Bei einem Besuch sollten Besucher vom Informationszentrum vor Ort Orientierungshilfen einholen, da die Gesamtanlage ausgedehnt ist. Der Zugang ist relativ offen, wobei die umgebende Topographie mit Wasser und Felsformation berücksichtigt werden sollte.
Die Mauern wurden aus ausgedienten Schmelztiegeln der örtlichen Eisenhütten errichtet, nicht aus Kochgeschirr. Diese zylindrischen Tontiegel wurden in das Stampflehm- und Ziegelmauerwerk eingeschichtet und verleihen den Wällen ihre besondere Textur.
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