Eurasischer Pol der Unzugänglichkeit, Geografischer Pol in der Mongolischen Autonomen Präfektur Bortala, China
Der Eurasien-Pol der Unzugänglichkeit ist ein geografischer Punkt in der Bortala-Mongolischen Autonomen Präfektur, der sich am weitesten entfernt von jedem Ozean befindet. Die genaue Position wird durch Koordinaten definiert und liegt mehr als 2.600 Kilometer vom nächsten Meer entfernt.
Der Begriff für diesen geografischen Punkt wurde 1920 vom Forscher Vilhjalmur Stefansson eingeführt, um Orte zu beschreiben, die besonders weit von bestimmten geografischen Merkmalen entfernt liegen. Das Konzept entwickelte sich später zu einer wissenschaftlichen Methode zur Messung extremer geografischer Entfernungen.
In dieser Gegend leben verschiedene ethnische Gemeinschaften, darunter Mongolen, die ihre traditionellen Lebensweisen auf den weiten Steppen bewahren. Die lokale Bevölkerung nutzt das Land für Viehzucht und folgt Routinen, die seit Generationen praktiziert werden.
Der Besuch dieses Ortes erfordert umfangreiche Vorbereitung und spezialisierte Transportmittel, da er sich in einer schwer zugänglichen Grenzregion befindet. Besucher müssen sich mit den lokalen Behörden abstimmen und die extreme Entfernung von jeder Art von Infrastruktur einkalkulieren.
Andere potenzielle Kandidaten für diese Bezeichnung wurden in Xinjiang identifiziert und zeigen Unterschiede in den Berechnungsmethoden und Ergebnissen. Wissenschaftler diskutieren weiterhin, welche Messmethode die genauste ist, um den tatsächlich entferntesten kontinentalen Punkt zu bestimmen.
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