Port Lüshun, Marinehafen in Dalian, China
Port Lüshun ist ein Tiefwasserhafen mit mehreren Docks und Terminals, die sich entlang der südlichen Spitze der Liaodong-Halbinsel im Nordosten Chinas erstrecken. Das Gebiet ist heute aufgeteilt in einen Handelsteil für Frachtschiffe und einen militärisch gesperrten Bereich für die chinesische Flotte.
Der Hafen wurde ursprünglich von einem deutschen Unternehmen in den 1880er Jahren mit Befestigungsanlagen ausgebaut. Später wechselte er während des Russisch-Japanischen Krieges 1904-1905 zwischen russischer und japanischer Kontrolle, was eine wichtige Verschiebung der Marineherrschaft in Ostasien markierte.
Der Hafen trägt Spuren chinesischer, russischer und japanischer Architektur, die von den verschiedenen Nationen stammen, welche ihn im Laufe der Geschichte kontrollierten. Beim Spaziergang durch das Gelände sieht man noch heute diese Mischung aus verschiedenen Baustilen und Befestigungsanlagen.
Der Hafen ist in zwei Bereiche unterteilt: einen öffentlich zugänglicheren Handelsteil und einen stark bewachten militärischen Bereich, der für Zivilisten nicht betreten werden darf. Besuchern wird empfohlen, sich vorher über Zugangsbeschränkungen zu informieren und nur die autorisierten Bereiche zu besuchen.
Die ursprüngliche Befestigungsanlage wurde von dem deutschen Unternehmen Krupp in den 1880er Jahren gebaut und prägt bis heute das Gelände. Dieses Erbe der deutschen Ingenieurskunst ist einer der weniger bekannten Aspekte des Hafens und trägt zu seiner einzigartigen Struktur bei.
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