Dishui Cave, Natürliche Höhlenformation in Shaoshan, China.
Dishui Cave ist ein enges Tal etwa 5 km südwestlich von Shaoshanchong in Hunan, China, das im Süden vom Longtou-Berg, im Westen vom Shutang-Berg und im Norden von Huxieping eingeschlossen wird; an seiner östlichen Öffnung liegt der Shaoshan-Stausee. Eine Quelle am Fuß des Longtou-Bergs speist einen Bach; die Höhle, die dem Ort den Namen gab, lag einst an einer kleinen Brücke und wurde 1957 beim Bau des Stausees überflutet. Der Talboden besteht aus rotem Boden über Schiefer und ist von dichtem Sekundärwald bedeckt.
Die Höhle entstand im Laufe von Jahrtausenden durch die Erosionskraft des Wassers, das sich durch den weichen Kalkstein der Shaoshan-Region seinen Weg gebahnt hat. Im 20. Jahrhundert erlangte sie zusätzliche Bekanntheit, weil Mao Zedong den Ort zu Lebzeiten mehrfach besuchte.
Der Name stammt von einem Bach, der in eine Höhle tropfte, die heute vom Shaoshan-Stausee überflutet ist. Die Vorfahren Mao Zedongs sind an den Hängen begraben, und sein Ahnenhaus sowie der Ahnentempel Mao Zhengong liegen unterhalb. 1966 wohnte er über zehn Tage im Gebäude Nr. 1; sein Brief von dort nannte es „eine Höhle im Westen“.
Die Stätte liegt etwa 5 km südwestlich von Shaoshanchong, mit dem Shaoshan-Stausee an der östlichen Öffnung des Tals. Gebäude Nr. 1 ist ein nationales Kulturdenkmal; der erdbebensichere Raum und der Luftschutztunnel von 1970 befinden sich im Inneren. Das Tal hat ein mildes Mikroklima, im Sommer kühl.
Mao Zedong soll diese Höhle in den 1960er Jahren als Rückzugsort genutzt haben, um in der Stille des Ortes zu arbeiten und nachzudenken. Dieser Aspekt unterscheidet die Stätte von anderen geologischen Sehenswürdigkeiten in der Region und macht sie zu einem Ort mit einer sehr konkreten persönlichen Geschichte.
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