Hadovka, Kulturdenkmal und Bauernhof in Hanspaulka, Dejvice, Tschechische Republik
Hadovka (auch Serpentka) ist ein Gutshof in der Evropská 10/64 in Dejvice, Prag, der nach 1850 vom Architekten Josef Niklas im neugotischen Stil umgebaut wurde. Beim Umbau wurde ein Teil des Westflügels abgerissen, wodurch das Gebäude einen unregelmäßigen Grundriss erhielt. Auf dem ehemaligen Gelände steht eine barocke Dreifaltigkeitskapelle von um 1700, die 1853 umgestaltet wurde und deren Inneres Josef Navrátil ausmalte.
In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gab es auf dem Gelände sieben kleine Weinberge, und 1602 ist dort eine Kelter belegt. Der kaiserliche Notar František Ferdinand de Serponte erwarb das Anwesen 1661, daher der Name Serpentka. 1850 kaufte der Fabrikbesitzer Gabriel František Janoušek es und ließ es vom Architekten Josef Niklas als neugotisches Schloss umbauen, wobei ein Teil des Westflügels abgerissen wurde.
Der Name Hadovka entstand aus einer fehlerhaften tschechischen Wiedergabe des Nachnamens des kaiserlichen Notars František Ferdinand de Serponte, der das Gut 1661 erwarb; serpens ist lateinisch für Schlange, die frühere Form war Serpentka. Später diente das Anwesen als Sommerresidenz der Pröpste des Veitsdoms, die im Gebäude eine Hauskapelle einrichten ließen.
Hadovka liegt in der Evropská 10/64 auf der Hanspaulka-Seite dieser Straße; die gleichnamige Straßenbahnhaltestelle an der Evropská bedient sie. Auf dem ehemaligen Grundstück steht die barocke Dreifaltigkeitskapelle, die 1853 umgebaut wurde. Das Gut selbst ist nicht zu besichtigen; von außen sind die Kapelle und die Straßenfront zu sehen.
Der Name Hadovka entstand aus einer falschen tschechischen Wiedergabe des Besitzernamens: Der kaiserliche Notar František Ferdinand de Serponte kaufte das Gut 1661, und serpens, lateinisch für Schlange, machte aus Serponte erst Serpentka, dann Hadovka. Die Straßenbahnhaltestelle an der Evropská und der gegenüberliegende Office Park tragen denselben Namen.
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