Kinsky's funeral chapel in Budenice, Begräbniskapelle in Budenice, Tschechische Republik.
Kinskys Begräbniskapelle in Budenice ist ein klassizistisches Bauwerk mit einem griechischen Kreuzgrundriss und einer Glaskuppel, die den zentralen Innenraum erleuchtet. Das Gebäude enthält 144 Gruftkammern, deren Wände mit dunklen Marmorplatten verkleidet sind, auf denen die Namen verstorbener Familienmitglieder eingraviert sind.
Die Kapelle wurde zwischen 1836 und 1841 erbaut und von Wilhelmina Elisabeth in Erinnerung an Rudolf, den 6. Fürsten Kinsky, der an Typhus starb, in Auftrag gegeben. Nach der Enteignung im Jahr 1945 verfiel das Gebäude lange Zeit, bis es in jüngerer Zeit wieder hergestellt wurde.
Die Kapelle zeigt Kunstwerke von Josef Max und ein Altarbild, das Jesus zeigt, wie er den heiligen Petrus vor schwarzem Marmor rettet. Diese Werke spiegeln den Glauben und die künstlerische Vorliebe der Familie wider, die den Ort geprägt haben.
Die Kapelle ist relativ klein und überschaubar, sodass ein Besuch nicht viel Zeit in Anspruch nimmt und man die Details gut sehen kann. Das Innere ist ruhig und konzentriert sich auf die Gräber, daher sollten Besucher respektvolle Kleidung tragen und leise sein.
Das Gebäude wurde 1945 nach dem Krieg enteignet und verfiel lange Zeit, bis es 2020 zurück in die Hände der Familie gelangte und eine zweite Chance erhielt. Diese Rückkehr ermöglichte es, das ursprüngliche Erscheinungsbild und die Funktion des Ortes wiederherzustellen.
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