Ahrensburg, Renaissanceschloss im Kreis Stormarn, Deutschland
Ahrensburg ist eine Gemeinde im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein, die sich nordöstlich von Hamburg über Wohnviertel, Grünflächen und ein Schloss aus der Renaissance erstreckt. Die Siedlung liegt in einer von Wäldern und Seen geprägten Landschaft, durch die sich Wanderwege und Radrouten ziehen.
Die Ansiedlung entstand 1314 unter dem Namen Woldenhorn und gehörte den Grafen von Schauenburg und Holstein. Die Gemeinde erhielt 1949 Stadtrechte und entwickelte sich zu einem Wohnort im Umland der Hansestadt.
Die Gemeinde bewahrt Artefakte aus der Jungpaläolithikum, die durch Ausgrabungen in der Tunneltal-Region den archäologischen Begriff Ahrensburger Kultur begründeten.
Die Gemeinde ist über Bahnverbindungen gut mit Hamburg verknüpft, wodurch Bewohner und Besucher schnell in die Metropole gelangen. Vor Ort finden sich Einkaufsmöglichkeiten, Bildungseinrichtungen und Verwaltungsstellen für den täglichen Bedarf.
Der jüdische Friedhof am Ortsrand erinnert an die Gemeinde, die bis 1938 hier lebte und deren Synagoge damals zerstört wurde. Archäologische Funde aus der Umgebung gaben einer ganzen jungpaläolithischen Kulturphase ihren Namen.
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