Altes Stadthaus, Baudenkmal in Bonn-Zentrum, Deutschland.
Das Altes Stadthaus ist ein vierstöckiges Gebäude mit sieben Fensterachsen und einem Mansardendach mit Dachgauben in der Nähe des Bonner Marktplatzes. Die Fassade zeigt klassische Proportionen mit einer symmetrischen Anordnung der Öffnungen, die das Gebäude als wichtiges städtisches Bauwerk kennzeichnen.
Das Gebäude wurde zwischen 1737 und 1738 vom Hofarchitekten Michael Leveilly errichtet und ersetzte das frühere Rathaus, das 1689 während der Belagerung Bonns zerstört wurde. Nach schweren Schäden durch einen Luftangriff 1944 erfolgte eine Rekonstruktion 1949, wobei die ursprüngliche Stuckdekoration verändert wurde.
Das Gebäude war während Bonns Zeit als Bundeshauptstadt Ort für Empfänge von Staatsgästen, die sich ins Goldene Buch der Stadt eintrugen. Besucher können heute noch die repräsentative Treppe sehen, von der aus Würdenträger die Bürger grüßten.
Das Gebäude kann für Trauungen in einem zeremoniellen Raum genutzt werden, wobei Buchungen nur an bestimmten Freitagen von Mai bis August sowie September bis April möglich sind. Als Besucher sollten Sie die öffentlichen Bereiche tagsüber erkunden und vorher prüfen, ob an Ihrem geplanten Besuchstag Veranstaltungen stattfinden.
Das Gebäude wurde nach schweren Zerstörungen 1949 wiederaufgebaut, wobei seine ursprüngliche Stuckdekoration nicht vollständig wiederhergestellt werden konnte. Diese Unterschiede zwischen der historischen Innenausstattung und dem modernen Aufbau erzählen die Geschichte des Wiederaufbaus nach dem Krieg.
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