Haus Cumberland, Denkmalgeschütztes Wohngebäude am Kurfürstendamm, Berlin, Deutschland
Das Haus Cumberland ist ein Wohngebäude in Berlin an der Kurfürstendamm, das sich zwischen dieser Straße und der Lietzenburger Straße erstreckt und durch drei Innenhöfe mit dekorativen Brunnen geprägt wird. Nach umfassender Sanierung beherbergt es heute Eigentumswohnungen, Penthäuser, Büros, Einzelhandelsflächen und eine Tiefgarage.
Der Architekt Robert Leibnitz, bekannt vom Hotel Adlon, entwarf das Gebäude 1911 als Palasthotel mit zahlreichen Wohnungen und benannte es nach Ernst August von Hannover. Im Ersten Weltkrieg diente es als Verwaltungsbüro für Rüstungsbeschaffung, bevor es später als großes Hotel mit vielen Betten genutzt wurde.
Das Haus zeigt sich mit originalen Holzvertäfelungen, kunstvollen Stuckdecken und Deckenmalereien in der Eingangshalle, die Eleganz der frühen Architektur des 20. Jahrhunderts widerspiegelnd. Wer diese Räume betritt, erkennt sofort die handwerkliche Qualität und den Aufwand, der in die damalige Gestaltung floss.
Das Gebäude befindet sich direkt an einer der bekannten Einkaufsstraßen Berlins und ist leicht zu erreichen, während die Innenhöfe ruhige Zonen bieten. Besucher können die restaurierte Fassade und die öffentlich zugänglichen Eingangsbereiche bewundern, ohne Eintrittskarten kaufen zu müssen.
Das Gebäude war ursprünglich als riesiges Wohnpalast mit etwa 600 Wohnungen konzipiert, ein Konzept, das für private Wohnkomplexe in dieser Größe ungewöhnlich war. Diese Vielfalt an Einheiten unter einem Dach machte es damals zu etwas Besonderem in der Berliner Architekturlandschaft.
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