Humboldt-Universität zu Berlin, Öffentliche Forschungsuniversität in Dorotheenstadt, Berlin, Deutschland
Die Humboldt-Universität zu Berlin ist eine Forschungsuniversität in Dorotheenstadt im Zentrum von Berlin. Das Hauptgebäude steht im Palais des Prinzen Heinrich, einem barocken Bau mit klassizistischen Fassaden und säulengesäumten Innenhöfen.
Die Universität entstand 1809 auf Initiative von Wilhelm von Humboldt, der eine neue Idee von Hochschulbildung verwirklichen wollte. Forschung und Lehre wurden hier erstmals bewusst miteinander verbunden, was viele Universitäten weltweit später nachahmten.
Der Name erinnert an Wilhelm von Humboldt, der Forschung und Lehre zusammenbrachte. Heute tragen Hörsäle, Seminarräume und Forschungszentren dazu bei, dass Studierende und Wissenschaftler aus aller Welt hier gemeinsam arbeiten und diskutieren.
Neun Fakultäten bieten Studiengänge auf Deutsch und Englisch an, die von etwa 32.000 Studierenden aus vielen Ländern besucht werden. Die Bibliotheken und Hörsäle sind über mehrere Standorte in Berlin verteilt, das historische Hauptgebäude liegt nahe dem Boulevard Unter den Linden.
Das Bibliothekssystem umfasst über 6,5 Millionen Bände in zahlreichen Fachgebieten. Diese Sammlung zählt zu den größten akademischen Bibliotheken Deutschlands und spiegelt die jahrhundertelange Tradition der Wissensbewahrung wider.
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