Großer Arber, Berggipfel in Bayern, Deutschland
Der Große Arber erhebt sich auf 1456 Meter (4777 Fuß) und bildet den höchsten Punkt in Niederbayern sowie im gesamten Böhmerwald-Gebirgszug. Die Gipfelregion zeigt baumlosen Fels, umgeben von ausgedehnten Wäldern, die bis weit in die Täler hinabziehen.
Die Umgebung erhielt 1939 Schutzstatus, um Naturmerkmale wie die Rißloch-Wasserfälle und Karseen zu bewahren. Seilbahn und Infrastruktur entstanden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und öffneten den Gipfel für Besucher das ganze Jahr über.
Der Berg hält seinen Platz als Wahrzeichen des Bayerischen Waldes seit Generationen und wird bis heute von Einheimischen als Bezugspunkt für Wetterbeobachtung genutzt. Wanderer erkennen den Gipfel an den markanten Wetterradarkuppeln, die weithin sichtbar über dem Waldmeer thronen.
Die Bergbahn führt direkt zum Gipfel, wo mehrere Skipisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden beginnen. Wanderwege sind im Sommer gut markiert, während winterliche Bedingungen alpine Ausrüstung erfordern können.
Der Gipfel markiert den einzigen Punkt im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet, wo die natürliche Waldgrenze erreicht wird. Dieser klimatische Übergang schafft Lebensräume, die man sonst nur in höheren Alpenlagen findet.
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