Reit im Winkl, Alpendorf in Bayern, Deutschland
Reit im Winkl liegt in den Chiemgauer Alpen auf einer Höhe von etwa 700 Metern (2300 Fuß) über dem Meeresspiegel, nahe der österreichischen Grenze und umgeben von bewaldeten Hängen. Die Gemeinde erstreckt sich über mehrere Täler und ist von Gipfeln wie der Winklmoos-Alm und dem Hausberg eingerahmt.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem 13. Jahrhundert, als die Gegend durch Rodung landwirtschaftlich erschlossen wurde. Nach dem Besuch von König Maximilian II. im Jahr 1858 entwickelte sich der Ort allmählich zu einem Fremdenverkehrsziel.
Der Name stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet gerodetes Land in einer Winkelecke der Berge, ein Hinweis auf die frühe Waldbewirtschaftung durch Bauern. Im Ortskern stehen mehrere Holzhäuser mit bemalten Fassaden und geschnitzten Balkonen, die der Region ihr charakteristisches Gesicht geben.
Die Bundesstraße B305, Teil der Deutschen Alpenstraße, verbindet den Ort mit größeren Städten in der Umgebung und führt weiter Richtung Österreich. Der nächste internationale Flughafen befindet sich in Salzburg, etwa 56 Kilometer entfernt, mit regelmäßigen Busverbindungen in die Region.
Im Jahr 2012 erhielt der Ort als erste Gemeinde Deutschlands die Zertifizierung für Premium-Winterwanderwege, ein Ergebnis der zuverlässigen Schneeverhältnisse und der gut präparierten Loipen. Die Loipen führen durch stille Wälder und über offene Hochflächen, die im Winter oft wochenlang eine geschlossene Schneedecke tragen.
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