Altmark, Kulturlandschaft im nördlichen Sachsen-Anhalt, Deutschland
Die Altmark ist eine Kulturlandschaft im nördlichen Sachsen-Anhalt, die sich über die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel und Stendal erstreckt. Wälder und Heidelandschaften wechseln sich mit Feldern ab, während kleine Städte entlang der Elbe und ihrer Nebenflüsse liegen.
König Otto I. übertrug 936 das Gebiet an Graf Gero, um die östlichen Reichsgrenzen zu sichern. Die Bezeichnung Nordmark verwandelte sich später in den Namen, der bis heute für diese Landschaft gebräuchlich ist.
Die Ortschaften tragen Namen germanischen und slawischen Ursprungs, während die Backsteinkirchen entlang der romanischen Route zwischen Feldern und Wiesen liegen. Fachwerkhöfe prägen noch heute die Dorfplätze, wo sich Wochenmärkte und kirchliche Feste nach dem Rhythmus der Jahreszeiten richten.
Regionalbahnen verbinden Stendal und Salzwedel mit den umliegenden Ortschaften, während die Bundesautobahn 14 den Zugang aus den größeren Städten erleichtert. Viele Dörfer lassen sich am besten mit dem Fahrrad erkunden, da die Wege meist flach durch Felder und Wälder führen.
Nirgendwo sonst in Deutschland liegen so viele Hansestädte auf engem Raum beieinander wie hier. Der Arendsee bildet das größte natürliche Gewässer der gesamten Landschaft und zieht im Sommer Schwimmer und Segler an.
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