Alte Nahebrücke, Mittelalterliche Steinbrücke in Bad Kreuznach, Deutschland
Die Alte Nahebrücke ist ein Steinbogen-Brückenbauwerk über die Nahe und den Mühlenteich in Bad Kreuznach mit acht Bögen aus Sandstein und Porphyrgestein. Sie überquert das Wasser auf etwa 135 Metern Länge und trägt vier bewohnte Häuser auf ihrer Oberseite.
Der Bau entstand um 1300 unter Simon II., Graf von Sponheim-Kreuznach, um Siedlungen zu verbinden und eine wichtige Route zwischen Mainz und Trier zu bilden. Im März 1945 sprengten deutsche Truppen den Flussbereich, woraufhin 1956 eine Betonkonstruktion die beschädigte Struktur ersetzte.
Die Brücke trägt vier Fachwerkhäuser aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, die zeigen, wie Menschen Wohnraum in der Stadt schufen, wo Land knapp war. Diese Häuser sind heute Teil des Stadtbildes und erzählen von früheren Lebensweisen.
Die Brücke ist über die Mannheimer Straße zugänglich und bietet auf beiden Seiten Fußwege zwischen 2 und 3 Metern Breite neben der 6 Meter breiten Fahrbahn. Der Zugang ist einfach von der Altstadt aus möglich, und die Überquerung ist für Fußgänger und Radfahrer gut zu bewältigen.
Der Flussbereich der Brücke war zu Kriegsende so beschädigt, dass er nicht wiederhergestellt wurde, sondern stattdessen in den 1950er Jahren durch Beton ersetzt wurde. Das bedeutet, dass Fußgänger heute über einen modernen Mittelteil gehen, während sie sich auf historischen Steinbogen bewegen.
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