Akademischer Forstgarten Gießen, Historischer Forstgarten in Giessen, Deutschland.
Der Akademische Forstgarten Gießen ist ein Lernwald mit rund 200 verschiedenen Baum- und Straucharten, die auf dem Gelände in geografisch geordneten Bereichen angebracht sind. Die Sammlungen zeigen, welche Wälder in verschiedenen Klimazonen der Welt natürlicherweise wachsen.
Das Gelände wurde 1778 gegründet, als die Universität Gießen eine Forstschule einrichtete und einen Lernwald für ihre Studierenden brauchte. Über die Jahrzehnte gewuchs die Sammlung stetig an, um immer mehr Arten aus verschiedenen Wäldern abzubilden.
Der Garten trägt den Namen seines Zwecks: ein Lernort für Forstbeamte und Studierende, wo man sehen kann, wie verschiedene Baumarten aus aller Welt nebeneinander wachsen. Besucher spazieren durch Bereiche mit Tannen, Fichten und seltenen Arten und verstehen dabei, wie Forstwissenschaft sich im Alltag auswirkt.
Besucher können tagsüber kostenlos durch den Garten spazieren, ohne vorher Anmeldung oder Eintritt zu brauchen. Wer einen geführten Rundgang möchte, sollte vorher mit der Forstamt Wettenberg Kontakt aufnehmen.
Dieses Gelände war eines der ersten seiner Art in Europa, das mit einer Forstuniversität verbunden war und damit den modernen Wald-Unterricht erfand. Viele der Bäume, die hier stehen, stammen aus Samen oder Pfanzungen von vor mehr als 200 Jahren.
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