Saalburg-Ebersdorf, Gemeinde in Deutschland
Saalburg-Ebersdorf ist eine Kleinstadt im Landkreis Saale-Orla-Kreis im Freistaat Thüringen. Sie besteht aus zwei zusammengewachsenen Ortsteilen und liegt direkt an der Saale sowie am Bleilochstausee, dem größten Stausee Deutschlands.
Saalburg erhielt 1313 das Stadtrecht und war damit eine der frühen städtischen Siedlungen in der Region. Ebersdorf, erstmals 1401 urkundlich erwähnt, kam später hinzu und brachte mit der Familie Reuß eine eigene Geschichte mit.
Der Name Saalburg-Ebersdorf vereint zwei frühere Ortschaften: Saalburg, benannt nach dem Fluss Saale, und Ebersdorf, das auf ein altes Adelsgeschlecht zurückgeht. In Ebersdorf ist das Schloss der Familie Reuß noch heute sichtbar und war einst ein bedeutendes Zentrum des Pietismus in der Region.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, und entlang der Saale gibt es Rad- und Wanderwege. Wer am Stausee übernachten möchte, findet dort Campingplätze und Unterkünfte in der Nähe des Wassers.
Die Kirche St. Marien in Saalburg gilt als das älteste Gebäude der Stadt und steht noch heute im Ortskern. In Ebersdorf befand sich außerdem einst eine der frühesten Herrnhuter-Brüdergemein-Gemeinden Deutschlands, die vom Schloss der Familie Reuß aus gefördert wurde.
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