Joachimsthal, Stadt im Landkreis Barnim
Joachimsthal ist eine kleine Stadt im Barnim-Kreis, die zwischen dem Grimnitzsee im Norden und dem Werbellinsee im Süden liegt. Die Stadt besteht aus ruhigen Straßen mit alten Häusern aus verschiedenen Jahrhunderten, einige davon wurden nach einem Brand 1814 von dem bekannten Architekten Karl Friedrich Schinkel neu geplant.
Joachimsthal wurde 1601 von Joachim III. Friedrich gegründet und erhielt 1604 die Stadtrechte. Eine Glashütte und die Joachimsthalsches Gymnasium entstanden kurz danach, doch ein großer Brand 1814 zerstörte Teile des Stadtbildes und später verband der Ort seine Geschichte mit Preußen, dann mit der DDR bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990.
Der Name Joachimsthal geht auf Joachim III. Friedrich von Brandenburg zurück, der die Stadt 1601 gründete. Die evangelische Kirche im Zentrum ist noch heute Treffpunkt für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen, wo Familien seit Generationen ihre Traditionen pflegen.
Die Stadt liegt etwa 17 Kilometer nordwestlich von Eberswalde und etwa 55 Kilometer nordöstlich von Berlin innerhalb des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. Besucher können die ruhigen Straßen zu Fuß erkunden und die beiden Seen zum Wandern, Angeln oder zum Entspannen nutzen.
Der Jagdschloss Hubertusstock wurde 1849 für König Friedrich Wilhelm IV. erbaut und diente später dem deutschen Kaiser Wilhelm II., der sogar eine Bahnstation für seine Besuche errichten ließ. Nach dem Krieg wurde es zeitweise zum Ferienhaus von Erich Honecker, dem Führungspolitiker der DDR.
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