Schnoor, Mittelalterliches Viertel in Bremen, Deutschland
Schnoor ist ein mittelalterliches Straßenviertel in Bremen-Mitte, das durch ein Geflecht aus engen Gassen und kleinen Durchgängen geprägt ist. Mehr als hundert erhaltene Fachwerkhäuser aus dem fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert bilden dieses geschützte Ensemble.
Das Viertel entstand im dreizehnten Jahrhundert als Siedlung für Fischer und Handwerker, die hier ihre Werkstätten und einfachen Wohnhäuser errichteten. Die meisten der heute sichtbaren Fachwerkhäuser stammen aus dem fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert.
Der Name des Viertels stammt vom niederdeutschen Wort für Schnur, das sich auf die lange, schmale Form der Gassen bezieht. Heute ziehen kleine Handwerksläden, Antiquitätengeschäfte und Kunstateliers Besucher an, die durch die engen Wege schlendern.
Die Haltestelle Domsheide bietet eine bequeme Anbindung an das Zentrum von Bremen und liegt wenige Gehminuten entfernt. Die Gassen sind autofrei, können aber wegen des unregelmäßigen Kopfsteinpflasters und der engen Wege für Rollstühle oder Kinderwagen schwierig sein.
Das Hochtiedshus, eingebettet zwischen den alten Häusern, ist eines der kleinsten Hotels der Welt und richtet sich speziell an frisch verheiratete Paare. Im Packhaustheater finden das ganze Jahr über zeitgenössische Aufführungen in einem der ältesten Gebäude des Viertels statt.
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