Ruhmeshalle, Neoklassizistisches Monument in Schwanthalerhöhe, Deutschland.
Die Ruhmeshalle ist ein neoklassisches Denkmal mit einer Länge von 68 Metern und wird von 48 dorischen Säulen aus Kelheimer Kalkstein gestützt, die zwei Flügel und eine zentrale Säulenhalle rahmen. Das Gebäude beherbergt insgesamt 92 Metopen im Fries, zwischen denen 48 Reliefs angeordnet sind.
Der König Ludwig I. beauftragte Architekt Leo von Klenze mit der Gestaltung dieser Ruhmeshalle, die 1853 eröffnet wurde. Das Gebäude entstand als Ehrung für herausragende Persönlichkeiten Bayerns und wurde später um zusätzliche Porträts ergänzt.
Die Halle zeigt Marmorbüsten von bedeutenden Bayern aus Wissenschaft, Kunst und Literatur, die nach und nach hinzugekommen sind. Besucher können heute Namen wie Clara Ziegler und Lena Christ entdecken, die später aufgenommen wurden.
Das Denkmal steht über der Theresienwiese in der Nähe der Bavariastatue und ist tagsüber frei zugänglich. Der beste Besuchszeitpunkt ist am späten Nachmittag, wenn das Licht auf den Säulen und Reliefs besonders schön fällt.
Der Künstler Ludwig Schwanthaler schuf die ursprünglichen Modelle für die Reliefs, die später von anderen Handwerkern in Stein umgesetzt wurden. Diese Zusammenarbeit zwischen Künstler und Handwerk zeigt sich in der feinen Ausführung der einzelnen Szenen.
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