Bierpinsel, Futuristischer Restaurantturm in Steglitz, Deutschland.
Der Bierpinsel erhebt sich 47 Meter in den Berliner Himmel, wobei seine Betonkonstruktion, Kunststoffverkleidung und vertikalen Stahlträger eine pinselartige Silhouette bilden. Diese Form entsteht durch drei übereinanderliegende Etagen, die auf einem schlanken Schaft ruhen und sich nach oben hin verbreitern.
Die Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte entwarfen den Turm zwischen 1972 und 1976 als Verlängerung der Joachim-Tiburtius-Brücke in Berlin. Die Konstruktion sollte eine gastronomische Landmarke schaffen, die Besucher vom angrenzenden U-Bahnhof direkt empfängt.
Während des Turmkunst-Projekts 2010 verwandelten internationale Graffitikünstler die Außenfassade in eine großflächige Ausstellung urbaner Straßenkunst. Diese bemalte Hülle macht das Gebäude heute zu einem weithin sichtbaren Zeichen der modernen Berliner Kunstszene.
Die vierstöckige Konstruktion steht an der Kreuzung von Schlossstraße und Albrechtstraße und ist direkt mit der Hochbahnstation Schlossstraße verbunden. Besucher erreichen das Gebäude über Fußgängerwege, die vom Bahnsteig aus zugänglich sind.
Der Spitzname entstand während des Baus, als Anwohner bemerkten, dass der Turm einem Bierpinsel ähnelt, ein Werkzeug, das früher zur Reinigung von Biergläsern verwendet wurde. Diese Assoziation passte perfekt zum geplanten gastronomischen Zweck der oberen Stockwerke.
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