Eggenstein-Leopoldshafen, Gemeinde in Baden, Deutschland
Eggenstein-Leopoldshafen ist ein Dorf mit etwa 17.000 Einwohnern nördlich von Karlsruhe, das aus zwei mittelalterlichen Dörfern entstanden ist und noch heute ein ländliches Gepräge zeigt. Die Gegend wird durch Flüsse, Seen und Wälder geprägt, wobei rund ein Drittel des Gebiets bewaldet ist und mehrere künstliche Seen durch Kiesabbau entstanden sind.
Das Gebiet entstand aus zwei separaten Dörfern, die ihre Wurzeln in der Fischerei und Landwirtschaft hatten und erst in den 1970er Jahren zusammenwuchsen. Ein Forschungszentrum, das in den 1950er Jahren gegründet wurde, brachte wissenschaftliche Aktivität in die Region und veränderte das Gepräge des Ortes nachhaltig.
Die Gemeinde trägt die Geschichte ihrer zwei ursprünglichen Dörfer noch heute in ihrem Charakter. Beim Spaziergang durch die Straßen sieht man traditionelle Häuser, kleine lokale Geschäfte und ein starkes Gemeinschaftsleben mit vielen aktiven Vereinen und Gruppen.
Der Ort ist durch Bahnlinien S1 und S11 bequem mit Karlsruhe verbunden und Busse bedienen regelmäßig das Gebiet. Eine Fähre quert den Rhein und verbindet die Leopoldshafen mit dem gegenüberliegenden Ufer für Autos, Fahrräder und Fußgänger.
Das Wappen zeigt ein rotes Hufeisen und ein Atommodell, das die Verbindung zwischen der landwirtschaftlichen Vergangenheit und der modernen Forschung symbolisiert. Diese zwei Symbole erzählen die Entwicklung vom ländlichen Dorf zur Wissenschaftsgemeinde.
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