Immendingen, Gemeinde im Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg
Immendingen ist eine kleine Gemeinde im südwestlichen Baden-Württemberg, gelegen in der Region Tuttlingen nahe der Donau. Der Ort zeigt sich mit ruhigen Straßen, traditionellen Häusern mit Ziegeldächern und einer Kirche namens Sankt Peter und Paul, die seit Jahrhunderten das Ortsbild prägt.
Der Ort entstand im Mittelalter durch Besiedlung der Alemannen und war später unter Herrschaft verschiedener Adelsfamilien wie der Grafen von Zollern und Fürstenberg. Im 12. Jahrhundert wurde die Obere Burg als Verwaltungssitz errichtet, die heute als Rathaus dient.
Der Ortsname Immendingen stammt von den Alemannen, frühen Siedlern, die sich in diesem Tal niederließen. Heute prägen Tradition und Handwerk das Leben im Ort, sichtbar bei lokalen Märkten und Festen, wo Nachbarn zusammenkommen und Geschichten über das Land und ihre Geschichte teilen.
Der Ort ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden, da die Straßen ruhig und nicht mit großen Parkplätzen ausgestattet sind. Kleine Läden bieten das Nötigste, aber für umfangreicheres Einkaufen fahren Besucher in die nahen größeren Städte.
Immendingen ist bekannt für das Donauversinkung, ein großes Loch in der Erde, durch das Wasser der Donau unterirdisch verschwindet und ein faszinierendes Naturphänomen schafft. Diese geologische Besonderheit ist Teil eines Naturschutzgebiets und zeigt, wie Wasser und Stein das Land über Zeit formen.
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