Großräschen, Stadt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Land Brandenburg, Deutschland
Großräschen ist eine Kleinstadt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg, die direkt am Ufer des künstlich angelegten Großräschener Sees liegt. Die Stadt verfügt über einen Marktplatz mit Backsteinhäusern, einen Hafen mit Anlegestellen und ein Netz aus Rad- und Wanderwegen, die die Seenlandschaft erschließen.
Großräschen wurde erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt und entwickelte sich später zu einem bedeutenden Zentrum des Braunkohleabbaus in der Lausitz. Nach dem Ende des Bergbaus in den 1990er Jahren wurden die ehemaligen Tagebauflächen geflutet und in den heutigen Großräschener See verwandelt.
Der Marktplatz von Großräschen ist der Mittelpunkt des Stadtlebens, wo regelmäßig Märkte und Feste stattfinden, die die Verbundenheit der Einwohner mit ihrer Stadt zeigen. Der Hafen am Großräschener See ist ein neuerer Treffpunkt geworden, an dem Menschen spazieren gehen, picknicken und das Wasser genießen.
Die Stadt lässt sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da Rad- und Wanderwege direkt vom Stadtzentrum bis zum Seeufer führen. Rund um Marktplatz und Hafen gibt es Unterkünfte, Restaurants und ein Freibad mit Rutschen und Spielplätzen.
Der Aussichtspier am Großräschener See wurde aus Abraummaterial des letzten Betriebsabschnittes der Grube Meuro errichtet und ist damit ein direktes Überbleibsel des ehemaligen Bergbaubetriebs. Daneben verläuft eine Steinallee, die von Künstlern gestaltet wurde und aus sorgfältig ausgewählten Steinen und Bäumen besteht, die gemeinsam eine Landschaft erzeugen, die an ein steinernes Meer erinnert.
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