Archaeological Museum of the University of Münster, Archäologisches Museum in Münster, Deutschland.
Das Archäologische Museum der Universität Münster zeigt über 10.000 Artefakte aus der geometrischen Zeit bis zur römischen Kaiserzeit. Die Sammlung umfasst Keramik, Skulpturen und andere Objekte, die verschiedene Kulturen und Handelsbeziehungen des Mittelmeerraums zeigen.
Das Museum geht auf das Jahr 1883 zurück, als Münster seinen ersten Professor für Klassische Archäologie berief und eine Lehrsammlung anlegte. 1906 stiftete der Westfälische Kunstverein weitere Abgüsse, Dubletten aus dem Königlichen Museum in Berlin brachten Originalwerke ein. Alliierte Bombenangriffe zerstörten 1944 die gesamte Sammlung; ab 1958 wurde sie erneut aufgebaut, wiederum auf Basis von Abgüssen.
Der Name des Museums verweist auf das Fürstenberghaus am Domplatz, wo das Institut für Klassische Archäologie und Frühchristliche Archäologie der Universität die Sammlung für die Lehre nutzt. Direktor ist stets der Professor für Klassische Archäologie; erster hauptamtlicher Kustos war ab 2002 Heinz-Helge Nieswandt, ihm folgte im November 2024 Torben Schreiber.
Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und der Eintritt ist kostenlos. Die Räume sind begrenzt zugänglich für Rollstuhlfahrer, daher ist es sinnvoll, vorher zu prüfen, welche Bereiche problemlos erreichbar sind.
Die Sammlung konzentriert sich auf griechische Altertümer aus sechs unterschiedlichen Zeitaltern, die sich über mehr als 1.000 Jahre erstrecken. Diese zeitliche Spanne zeigt Veränderungen in Handwerk, Religion und Gesellschaft in einem Ausmaß, das wenige europäische Museen erreichen.
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