Apostelkirche, Evangelisch-lutherische Kirche in Hamburg-Eimsbüttel, Deutschland.
Die Apostelkirche ist ein lutherisches Gotteshaus in Hamburg-Eimsbüttel mit neo-romanischer Architektur, stabilen Steinmauern und einem zentralen, kuppelartigen Innenraum. Das Gebäude sitzt erhöht in der Nachbarschaft und wirkt durch seine klare Struktur präsent.
Das Gebäude entstand zwischen 1893 und 1894 nach Plänen der Architekten Erwin von Melle und Peter Gottlob Jürgensen auf gestiftetem Grund. Der Ort war geprägt durch einen wichtigen Moment für die lutherische Gemeinde, die damit ein neues Zentrum erhielt.
Der Name des Gotteshauses bezieht sich auf die Apostel, deren Bilder der Maler H. Saffer 1901 über dem Altar anbrachte. Diese Darstellungen prägen bis heute das Innere des Raums und geben ihm seinen besonderen Charakter.
Das Gotteshaus liegt gut erreichbar in der Nähe der U-Bahn-Station Osterstraße und wird von mehreren Buslinien angesteuert. Besucher finden verschiedene Zugänge zum Gebäude vor, was das Erreichen von unterschiedlichen Seiten aus möglich macht.
Ein Großbrand 1977 beschädigte das Gebäude schwer, worauf eine Restaurierung 1978 folgte, bei der ein zusätzliches Zwischengeschoss eingebaut wurde. Diese Veränderung schuf neue Räume, die heute das Gotteshaus vielseitiger nutzbar machen.
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