Kettwiger See, Stausee im Verlauf der Ruhr in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Der Kettwiger See ist ein Stausee südlich des Stadtteils Kettwig in Essen und gehört zu einer Reihe von Wasserspeichern an der Ruhr. Das Wasser wird von einem Wehr mit zwei großen Toren zurückgehalten, das auch zur Stromerzeugung durch Turbinen genutzt wird.
Der See wurde zwischen 1940 und 1950 vom Ruhrverband gebaut, um die Wasserversorgung zu sichern und die Ruhrdurchflussmengen zu kontrollieren. Das Wehr selbst war das zweite in Deutschland mit hydraulischem Antrieb und ermöglichte später die Regulierung des Wasserflusses für Schiffe und die Stromerzeugung.
Der See trägt den Namen des benachbarten Stadtteils Kettwig und ist heute ein Ort der Erholung für Bewohner und Besucher. Man sieht hier Menschen beim Spazieren, Picknick machen oder einfach am Ufer sitzen und aufs Wasser schauen.
Der See ist leicht mit dem Zug erreichbar, es gibt einen Bahnhof direkt an der südlichen Kante des Wassers. Die flachen Ufer ermöglichen einfachen Zugang zum Wasser, und es gibt Wege rundherum zum Spazieren oder Radfahren, besonders auf der Nordseite, wo sich die meisten Bootsanlegestellen befinden.
Ein Belüftungssystem wurde in der Mitte der 1990er Jahre hinzugefügt und später erweitert, um Sauerstoff ins Wasser zu pumpen und so die Wasserqualität zu verbessern. Dieses System mit zwei Turbinen hilft, Fische und andere Wassertiere in guter Gesundheit zu halten.
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