Bahnhof Feldafing, Denkmalgeschützte Bahnstation in Feldafing, Deutschland.
Der Feldafing-Bahnhof ist ein Durchgangsbahnhof der S-Bahn in der Maximilianstil-Architektur, bestehend aus Ziegelmauerwerk mit einem flachen Walmdach und zwei symmetrischen Pavillons, die durch seitliche Verbindungsflügel miteinander verbunden sind. Die Anlage besitzt zwei Seitenbahnsteige mit einer Lange von etwa 210 Metern und einer Hohe von etwa 76 Zentimetern, auf denen die S6-Linie verkehrt.
Der Bahnhof wurde am 1. Juli 1865 eroffnet und war lange Zeit eine Station der Strecke zwischen München und dem Voralpenland. Seine Integration ins münchner S-Bahn-Netz erfolgte 1972 und bedeutete einen Wendepunkt im regionalen Schienenverkehr.
Die Bahnhofsfassade zeigt rote Ziegelmauern mit Steindetails, die an die Architektursprache der Maximilianstil-Zeit erinnern. Das Bauwerk spiegelt eine Zeit wider, in der Eisenbahnanlagen zu Repräsentationsobjekten wurden, die das Ansehen einer Gemeinde steigern sollten.
Der Bahnhof liegt an der S6-Linie und ist mit offentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Besuchern wird empfohlen, in den Wintermonaten Schnee- und Eiszustand auf den Bahnsteigen zu berücksichtigen, da die Bahnsteige ohne Uberdachung sind.
Der Bahnhof wurde mit Steinen gebaut, die ursprünglich für das nahe gelegene Schloss Possenhofen vorgesehen waren, aber dort nicht verwendet wurden. Diese Materialwiederverwendung macht die Struktur zu einem unerwarteten Teil mehrerer architektonischer Geschichten der Region.
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