Bahnhof Gelnhausen, Bahnhof in Gelnhausen, Deutschland.
Der Bahnhof Gelnhausen ist ein Eisenbahngebäude an der Strecke zwischen Frankfurt und Göttingen in der Hessen Region, das im neoromanischen Stil mit Elementen wie farbigem Sandstein und charakteristischen Giebeln entworfen wurde. Die Anlage verfügt über vier Bahnsteiggleise und dient als Umsteigepunkt für Fahrgaste, die in die Regionen Vogelsberg und Spessart reisen.
Das Bahnhofsgebäude wurde 1867 eröffnet, um die Stadt Gelnhausen an die Eisenbahnlinie der Gesellschaft Frankfurt-Bebra anzuschließen. Die Gebäudefassade erhielt ihre heutige neoromanische Form 1882, während ein Wassertank aus dem Jahr 1937 später zu einem bewährten Teil der Anlage wurde.
Der Bahnhof prägt das Stadtbild mit seiner Fassade aus farbigem Sandstein und den drei spitzen Giebeln, die an mittelalterliche Bauformen erinnern. Besucher bemerken sofort diese aufwendige handwerkliche Gestaltung, die den Bahnhof als mehr als nur einen Verkehrsknotenpunkt erscheinen lässt.
Das Bahnhofsgebäude verfügt über Fahrradbügel, Taxistände und Echtzeitanzeigetafeln für Fahrgastinformationen an den Bahnsteigen. Besucher sollten wissen, dass die Anlage gut zu Fuß erreichbar ist und sowohl für den Durchgangsverkehr als auch für längere Wartezeiten geeignet ist.
Der Gebäudegrundriss folgt einer H-Form, was bei Bahnhofsbauten dieser Zeit ungewöhnlich ist und den Raum effizient nutzt. Der erhaltene Wassertank von 1937 steht noch heute im Stationsbereich und zeigt die technische Infrastruktur der Dampflokomotivenzeit.
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