Barmbek, ehemaliges Dorf in Hamburg
Barmbek ist ein Wohngebiet in Hamburg mit charakteristischen roten Klinkerbauten aus den 1930er Jahren, die in großen Blöcken angeordnet sind und einfache, solide Strukturen zeigen. Die Gegend erstreckt sich über zwei Teile - Barmbek Nord und Barmbek Süd - die durch die belebte Fuhlsbüttler Straße verbunden sind, wo Geschäfte, Bäckereien und Restaurants nebeneinander liegen.
Das Viertel entstand nach der Bombenkatastrophe von 1943, die den ursprünglichen Arbeiterstadtteil zerstörte, und wurde danach mit praktischen Wohnblöcken wieder aufgebaut. Diese Nachkriegsarchitektur prägte das Gebiet und zog später immer mehr Studierende und Mittelklassefamilien an, die die erschwinglichen Mieten schätzten.
Der Stadtteil hat seinen Namen vom Bach Barmke, der einst durch die Gegend floss und heute teilweise verrohrt ist. Heute erleben Besucher eine vielfältige Nachbarschaft, in der Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenleben und kleine ethnische Läden sowie traditionelle deutsche Bäckereien nebeneinander existieren.
Das Viertel ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen - die S-Bahn-Linien S1 und S11, die U3-U-Bahn und mehrere Buslinien verbinden es mit der Innenstadt und dem Flughafen. Die meisten Wohnungen sind möbliert nicht vermietet, sodass neue Bewohner ihre Räume nach eigenen Wünschen gestalten können.
T.R.U.D.E., eine riesige Tunnelbohrmaschine, die einst zur Grabung unter der Elbe verwendet wurde, steht nun als Denkmal auf dem Museumsplatz und erzählt von der industriellen Geschichte des Viertels. Dieses markante Objekt ist oft Ausgangspunkt für Veranstaltungen und zieht Besucher an, die sich für die technologische Vergangenheit der Region interessieren.
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