Oldendorfer Totenstatt, Megalithische Grabstätte in Oldendorf, Deutschland
Die Oldendorfer Totenstatt ist eine vorgeschichtliche Begräbnisstätte in der Lüneburger Heide, die aus sechs Grabhügeln mit steinernen Grabkammern besteht. Die Hügel liegen in einem offenen Heidelandschaft und zeigen verschiedene Bauweisen, die über mehrere Jahrtausende entstanden sind.
Die ältesten Grabkammern der Oldendorfer Totenstatt wurden vor rund 5700 Jahren errichtet, als frühe Bauerngemeinschaften begannen, ihre Toten in Megalithanlagen zu begraben. Jüngere Hügel auf dem Gelände zeigen, dass der Ort über viele Jahrhunderte hinweg weiter genutzt wurde.
Die Bezeichnung "Totenstatt" bedeutet auf Deutsch so viel wie "Ort der Toten" und macht den Zweck dieses Platzes sofort klar. Heute können Besucher zwischen den Hügeln spazieren und sehen, wie sorgfältig die Steine angeordnet wurden.
Die Stätte ist frei zugänglich und kann jederzeit besucht werden, da es keine Öffnungszeiten oder Absperrungen gibt. Informationstafeln vor Ort erklären die einzelnen Hügel und helfen dabei, sich auf dem Gelände zu orientieren.
Eine der Grabkammern ist in mehrere Abschnitte unterteilt, was für diese Region ungewöhnlich ist und auf einen besonderen Aufwand beim Bau hindeutet. Solche unterteilten Kammern sind in der norddeutschen Megalitharchitektur selten.
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