Schloss Wolfsgarten, Barockes Jagdschloss in Langen, Deutschland.
Schloß Wolfsgarten ist ein barockes Jagdschloss aus Backstein in Langen, Hessen, das auf 115 Metern Höhe liegt und dessen Hauptflügel sich von Norden nach Süden erstreckt. Das Gebäude wird von Gartenanlagen umgeben, die einen rechteckigen Hof und mehrere angrenzende Bauten einschließen.
Zwischen 1722 und 1724 nach Plänen von Louis Remy de la Fosse für Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt errichtet, diente das Schloss dessen Parforcejagden. Nach der Abschaffung der Jagd 1768 blieb das Gebäude ungenutzt und verfiel, bis Großherzog Ludwig III. es ab 1834 renovieren ließ. 1903 traf hier Zar Nikolaus II. am 5. November mit Kaiser Wilhelm II. zusammen.
Der Name Wolfsgarten wird in den Quellen nicht gedeutet; er erscheint mit dem für Landgraf Ernst Ludwig errichteten Jagdschloss. Der Park ist während der Rhododendrenblüte an zwei Wochenenden im Mai und zum Fürstlichen Gartenfest an drei Tagen im September für Besucher geöffnet.
Das Schloss öffnet nur während besonderer Veranstaltungen wie der Rhododendronblüte im Mai und dem Gartenfest im September. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Wege durch die weitläufigen Parkanlagen führen und mehrere Stunden Gehzeit erfordern können.
Das Prinzessinnenhaus, 1902 von Joseph Maria Olbrich für die damals siebenjährige Prinzessin Elisabeth erbaut, ist samt Einrichtung auf Kindergröße verkleinert und das einzige unverändert erhaltene Werk Olbrichs. Im September 2013 wurden die Seitengebäude nach einem Gemälde von Ernst August Schnittspahn in den Zustand von 1844 zurückversetzt, mit beigem Putz auf den Bruchsteinwänden.
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