Bopser, Gipfel und Wohnviertel in Stuttgart, Deutschland
Bopser ist ein bewaldeter Hügel und ein Wohnviertel im Süden von Stuttgart, dessen Kamm auf knapp 485 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Das Gebiet grenzt direkt an die Innenstadt und wechselt zwischen dichten Waldpfaden und ruhigen Straßen mit großen Häusern und Gärten.
Der Name Bopser taucht erstmals 1436 in Dokumenten auf, und eine Römerstraße, die von der Burg Köngen bis zum Pragsattel führte, verlief einst über diesen Hügel. Damit war die Erhebung über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Durchgangspunkt in der Region.
Der Bopser ist bei Stuttgartern bekannt als Ort für Spaziergänge, Joggingrunden und Ausflüge ins Grüne, direkt vor der Stadtkulisse. Die Villen entlang der Wohnstraßen und die großen Gärten rund um den Hügel zeigen, dass das Viertel seit langer Zeit als begehrte Wohnlage gilt.
Der Hügel ist von der Innenstadt aus zu Fuß gut erreichbar, und die Wanderwege sind flach genug für ein entspanntes Tempo. Der Bahnhof Bopser liegt am Fuß des Hügels und erleichtert die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Im Jahr 1762 stießen Arbeiter, die nach Ton suchten, auf eine Mineralquelle, aus der später Stuttgarts erster öffentlicher Kurpark entstand. Diese zufällige Entdeckung legte den Grundstein für einen der frühesten Erholungsräume der Stadt.
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