Burg Kipfenberg, Mittelalterliche Burg und archäologische Stätte in Kipfenberg, Deutschland.
Burg Kipfenberg ist eine mittelalterliche Burganlage auf einem Dolomitfelsen oberhalb des Altmühltals in Bayern. Zum Ensemble gehören ein romanischer Bergfried, eine gotische Kapelle, ein sogenannter Hexenturm und gut erhaltene Wehrmauern.
Die Burg wurde im späten 12. Jahrhundert gegründet und gehörte zunächst der Familie Kropf, bevor sie 1301 an das Hochstift Eichstätt verkauft wurde. Sie überstand sowohl den Bauernkrieg als auch den Dreißigjährigen Krieg, ohne schwer zerstört zu werden.
Im Außenbering der Burg befindet sich das Römer- und Bajuwarenmuseum, das Funde aus der Römerzeit und dem frühen Mittelalter zeigt. Die Ausstellungsstücke geben einen direkten Einblick in den Alltag der Menschen, die einst in diesem Teil des Altmühltals lebten.
Die Burg ist nur zu Fuß erreichbar; der Aufstieg über den Hügelpfad ist steil und erfordert festes Schuhwerk. Auf dem Gelände gibt es ein Café, und Teile des Burginneren können besichtigt werden.
Die Burg liegt in der Nähe des geografischen Mittelpunkts Bayerns, was ihr eine gewisse Symbolkraft verleiht. Die heutige Erscheinung des Komplexes geht auf eine umfassende Restaurierung im frühen 20. Jahrhundert zurück, bei der viele Elemente neu aufgebaut wurden.
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