Burg Kirnstein, Mittelalterliche Burgruine in Flintsbach, Deutschland
Burgruine Kirnstein ist eine Burgruine in Flintsbach und besteht aus Steinmauern, die eine viereckige Form bilden. Die noch erhaltenen Mauersegmente ragen mehrere Meter in die Höhe und prägen die Landschaft des Inntals.
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Neuburg-Falkenstein erbaut, um eine alte Handelsroute im Inntal zu kontrollieren. Nach dem Aussterben dieser Adelsfamilie kam die Burg unter die Herrschaft anderer bayerischer Adelshäuser.
Die Burg kontrollierte die Altstraße durch das verengte Inntal, und um 1130 erscheint ein „Leoprant de Churne“ als Zeuge für den Grafen Wolfger von Falkenstein. 1568 verzeichnete der Kartograph Philipp Apian sie in seinen Bairischen Landtafeln als „arx in monte sita“, als Burg in den Bergen; 1585 beschrieb Wiguleus Hund sie im Bayerischen Stammbuch als „zerprochenes Schloß“.
Der Ort kann aus der Ferne erkundet werden, erfordert aber Vorsicht wegen der Höhe und der exponierten Lage auf einem Felsvorsprung. Man sollte festes Schuhwerk tragen und bei Regen oder feuchtem Wetter vorsichtig sein.
Die Westmauer der Ruine fiel 2002 einem Sturm zum Opfer. Das erhaltene quadratische Mauergeviert von etwa 18 auf 16 Metern ragt noch rund acht Meter auf, und ein großer Teil des Mauerwerks stammt vom Wiederaufbau nach dem Brand um 1430.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.250 Mitwirkenden weltweit.