Burg Kreuzau, Mittelalterliche Burg in Kreuzau, Deutschland
Burg Kreuzau ist ein rechteckiger, teilweise noch von trockenen Gräben umschlossener Wirtschaftshof aus Bruchstein über der Rur in Kreuzau. Das Wohnhaus stammt aus dem 17. bis 18. Jahrhundert, die Wirtschaftsgebäude wurden mehrfach unter Verwendung der alten Mauern umgestaltet. Die Hauptburg ließ Oberstleutnant von Torck 1668 zerstören; im Zweiten Weltkrieg beschädigt, wurde der Bau bis auf das erste Stockwerk abgetragen und Anfang der 1970er Jahre in seiner heutigen Form rekonstruiert.
Die Wasserburg nahe dem Übergang der alten Römerstraße über die Rur gehörte der Familie Schinnemann; 1384 verkaufte Dietrich Schinnemann sie mit allen Rechten für 2000 Goldgulden an das Stift St. Johannes in Jülich. Nach den Familien von Walrave und von Raesfeld bemächtigte sich Oberstleutnant Dietrich Adolf von Torck 1668 der Burg und ließ die Hauptburg zerstören. Bis 1883 blieb sie bei den von Torck; 1931 erwarb Wilhelm Schmitz das Anwesen, das heute landwirtschaftlich genutzt wird.
Der Name Kreuzau ist mit der Burg verbunden, die dem Ort seine Identität gab, und der Hof wird bis heute landwirtschaftlich genutzt. Das Wohnhaus stammt aus dem 17. bis 18. Jahrhundert, die Wirtschaftsgebäude wurden mehrfach unter Verwendung der alten Mauern umgestaltet. Angeblich wurde das nördliche Seitenschiff der Pfarrkirche St. Heribert 1906 und 1907 auf den Grundmauern der von Oberstleutnant von Torck zerstörten Hauptburg errichtet.
Burg Kreuzau ist ein landwirtschaftlich genutzter Betrieb und kein Museum; Hof und Gebäude sind nicht zu besichtigen. Die Anlage liegt oberhalb der Rur in Kreuzau im Kreis Düren und lässt sich von den öffentlichen Wegen und vom Brückenbereich des Ortes aus betrachten. Trockengräben und Bruchsteinmauern sind von außen zu erkennen.
Die Burg ist heute ein landwirtschaftlicher Betrieb, kein Museum. Trockene Gräben und Bruchsteinmauern sind erhalten, doch die Hauptburg wurde 1668 von Dietrich Adolf von Torck zerstört. Angeblich entstand 1906/07 das nördliche Seitenschiff der Pfarrkirche St. Heribert auf den Grundmauern dieser verlorenen Hauptburg.
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