Burg Walternienburg, Mittelalterliche Burg in Zerbst, Deutschland
Die Burg Walternienburg ist eine kleine Burg an der Nuthe in Walternienburg, einem Ortsteil von Zerbst/Anhalt. Mittelalterlich erhalten sind der 30 Meter hohe Bergfried aus dem 14. Jahrhundert mit 3,5 Meter dicken Mauern und einem Innenraum von zwei mal zwei Metern sowie wahrscheinlich Teile der Ringmauer. Das ehemalige Wall-Graben-System ist gut zu erkennen.
Der Ort wird erstmals 973 in Dokumenten erwähnt, als er dem Erzbistum Magdeburg als Teil eines Handels- und Honigzehnten übergeben wurde. Die Namensergänzung 'Walter' erscheint ab 1359 und könnte mit Graf Walter II. von Arnstein-Barby verbunden sein, der die Festung regierte.
Der Name Walternienburg erscheint 973 erstmals als „nigenburg“; der Zusatz „Walter-“ kam 1359 hinzu, möglicherweise nach Graf Walter II. von Arnstein-Barby. Die Grafen von Arnstein-Barby amtierten als Vögte des Quedlinburger Stifts, dem der Besitz gehörte. Der 30 Meter hohe Bergfried mit 3,5 Meter dicken Mauern und einem zwei mal zwei Meter großen Innenraum ist der wichtigste mittelalterliche Bau, den Besucher noch sehen können.
Das Burgareal ist frei zugänglich. Das ehemalige Wall-Graben-System ist im Gelände noch gut zu erkennen, und der 30 Meter hohe Bergfried mit 3,5 Meter dicken Mauern ist von außen zu sehen. Die Anlage liegt an der Nuthe in Walternienburg, einem Ortsteil von Zerbst/Anhalt.
Der im 14. Jahrhundert errichtete Bergfried ist 30 Meter hoch, sein Innenraum maß jedoch nur zwei mal zwei Meter bei 3,5 Metern Mauerstärke. Der Namenszusatz „Walter-“ taucht 1359 erstmals auf, möglicherweise mit Bezug auf Graf Walter II. von Arnstein-Barby.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.018 Mitwirkenden weltweit.