Burg Wehlen, Mittelalterliche Burg in Stadt Wehlen, Deutschland
Burg Wehlen sind die Überreste einer Burg auf einem erhöhten Plateau bei der Stadt Wehlen in der Sächsischen Schweiz. Die Steinbauwerke bieten Blicke über die Landschaft und die Nähe zur Elbe prägt das Gelände deutlich.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1269, doch die Ursprünge gehen auf eine Schenkung König Wenzels I. von Böhmen zurück. Der Ort wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, bevor er seine heutige Form als Ruine annahm.
Die Burgruine ist seit 1883 mit der Bergsteigergemeinde verbunden, die den Ort als Aussichtspunkt für Besucher der Region entwickelte. Dieses Engagement zeigt sich heute noch in der Art, wie die Anlage gepflegt und für Wanderer zugänglich gemacht wird.
Die Zugänglichkeit ist gut für Wanderer, da das Gelände auf einem Plateau liegt und von Wegen aus erreichbar ist. Die Besichtigungsmöglichkeiten umfassen geführte Touren durch die Kellerräume, die regelmäßig angeboten werden.
In den Jahren 1787 und 1788 kam es zu großen Einstürzen von Mauern, nach denen das Gelände für Jahrzehnte verpachtet wurde. Die Flächen dienten danach als Gärten, bevor die systematische Erhaltung begann.
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