Burgrest Neusummerau, Burgruine in Deutschland
Burgrest Neusummerau ist eine Burgruine bei Neukirch, die auf einem Steilhang etwa 495 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Von der ursprünglichen Anlage sind heute hauptsächlich Mauerreste, Wälle und Gräben sichtbar, die von mittelalterlichen Verteidigungsstrukturen zeugen.
Die Burg wurde wahrscheinlich im späten 13. Jahrhundert erbaut und diente als Stammsitz der Herren von Summerau, die bereits im 12. Jahrhundert in der Region nachweisbar sind. Im 14. Jahrhundert kam die Anlage unter die Herrschaft der Grafen von Montfort und später des Bistums Konstanz, bevor sie nach 1430 allmählich aufgegeben wurde.
Die Ruine trägt seit etwa 1430 den Namen Neusummerau und war einst der Hauptsitz der Herren von Summerau, einer lokalen Adelsfamilie. Der Ort spiegelt die mittelalterliche Bedeutung dieser Familie wider, deren Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen und sich in der Landschaft um Neukirch einprägte.
Die Ruine ist frei zugänglich und kostet keinen Eintritt, kann aber nur zu Fuß erreicht werden, da die steile Hanglage und ein früherer Erdrutsch den Zugang mit dem Auto unmöglich machen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und die Tour tagsüber unternehmen, da das Gelände uneben ist und es weder Einrichtungen noch rollstuhlgerechte Wege gibt.
Ein großer Teil der westlichen Eckmauerwerk ist durch einen Erdrutsch verloren gegangen, ein Ereignis, das die Zugangswege dauerhaft veränder und die Website fortan nur noch für Fußgänger praktikabel machte. Dieser natürliche Prozess dokumentiert, wie die Berghänge über Jahrhunderte hinweg die Ruine weiter umgestalteten.
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