Burg Pottenstein, Mittelalterliche Burg in Pottenstein, Deutschland
Burg Pottenstein ist eine Felsenburg in der fränkischen Schweiz, die auf einem markanten Kalksteinfelsen über den Tälern der Püttlach und der Wiesent in Oberfranken thront. Die Anlage besteht aus einem Hauptturm, mehreren Gebäudetrakten und einer Ringmauer, die dem unregelmäßigen Grundriss des Felsens folgt.
Die Burg wurde zwischen 1057 und 1070 auf Befehl von Kaiser Heinrich IV. errichtet, um die Region zu sichern. Im Laufe des Mittelalters wechselte sie mehrfach den Besitzer und wurde dabei immer wieder umgebaut, bis sie schließlich als Residenz genutzt wurde.
Die Burg trägt den Namen der Kleinstadt Pottenstein, in deren Nähe sie auf einem Felsen thront, und beherbergt heute ein Museum mit mittelalterlichen Waffen und Alltagsgegenständen. Wer die Ausstellungsräume durchstreift, bekommt einen Eindruck davon, wie das Leben und der Alltag in einer fränkischen Burg einst aussahen.
Die Burg ist vom Stadtzentrum Pottensteins aus über ausgeschilderte Wege zu Fuß erreichbar, der Aufstieg ist stellenweise steil. Festes Schuhwerk wird empfohlen, und geführte Touren sind zu den Öffnungszeiten verfügbar.
Die heilige Elisabeth von Thüringen lebte hier zwischen 1227 und 1228, nachdem sie nach dem Tod ihres Mannes aus der Wartburg vertrieben worden war. Diese Verbindung zu einer der bekanntesten Heiligen des mittelalterlichen Deutschlands ist bis heute Teil der Geschichte der Burg.
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