Cambodunum, Archäologische Stätte und Kulturdenkmal in Kempten, Deutschland.
Cambodunum ist eine archäologische Stätte in Kempten mit Überresten einer römischen Siedlung, die sich über mehrere Bereiche verteilt. Das Gelände zeigt die Grundrisse von Tempeln, Badeanlagen und einem Forum, die den Alltag und die Struktur der antiken Stadt widerspiegeln.
Die Siedlung entstand unter Kaiser Augustus und entwickelte sich im 1. Jahrhundert nach Christus zu einem Verwaltungszentrum der römischen Provinz Raetien. Nach dem Ende der römischen Herrschaft wurden die Gebäude nach und nach verlassen und durch Erdschichten bedeckt.
Der Tempelbereich zeigt römische Gebetspraktiken durch wiederhergestellte Altäre und Heiligtümer, die im Mittelpunkt des religiösen Lebens der Gemeinschaft standen. Diese Orte waren Treffpunkte für wichtige Zeremonien und Feste der damaligen Bevölkerung.
Das Gelände ist von März bis November geöffnet und kann über mehrere Eingänge erreicht werden, zum Beispiel am Tempelbereich und bei den kleineren Badeanlagen. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen und genug Zeit einzuplanen, um die verschiedenen Bereiche langsam zu erkunden.
In den Sommermonaten finden regelmäßige Veranstaltungen statt, bei denen Besucher Archäologen bei der Feldarbeit beobachten und Vorträge über aktuelle Funde anhören können. Diese Gelegenheiten geben Einblick in die praktische Arbeit der Ausgrabungen.
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