Cohn-Scheune, Jüdisches Museum in Rotenburg, Deutschland.
Die Cohn-Scheune ist ein Fachwerkgebäude in Rotenburg, das aus zwei Geschossen besteht und als Museum für jüdische Geschichte genutzt wird. Die untere Ebene zeigte ursprünglich Werkstattfläche, während oben Seminarräume für Veranstaltungen dienen.
Das Gebäude entstand 1834 als Teil des Anwesens der Familie Cohn und diente lange Zeit als Textilwerkstatt. Mit der NS-Zeit endete diese normale Arbeit abrupt, und das Gebäude wurde danach lange vernachlässigt.
Der Ort dokumentiert die Lebensweise jüdischer Familien in der Region über mehrere Generationen hinweg. Besucher sehen persönliche Gegenstände und Dokumente, die zeigen, wie diese Menschen alltäglich lebten und arbeiteten.
Das Museum bietet Führungen und Ausstellungen an, wobei Gruppen in Voraus reservieren sollten. Besucher finden hier Informationen zur jüdischen Geschichte der Elbe-Weser-Region und können an Seminaren teilnehmen.
Das Gebäude wurde 2005 vom ursprünglichen Standort an einen neuen Ort 100 Meter entfernt verlagert. Der Umzug geschah unter Verwendung der originalen Materialien und Konstruktionsteile, um die ursprüngliche Gestalt vollständig zu bewahren.
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