DOMiD, Migrationsgeschichtliches Museum in Köln, Deutschland
DOMiD ist ein Museum und Dokumentationszentrum in Köln, das sich der Migrationsgeschichte in Deutschland widmet und etwa 150.000 Objekte sammelt und ausstellt. Die Sammlung umfasst persönliche Gegenstände, Fotos und Dokumente, die Wanderungsbewegungen verschiedener Bevölkerungsgruppen über Jahrzehnte hinweg dokumentieren.
Das Zentrum entstand 1990 mit dem Fokus auf die türkische Migrationsgeschichte, da dies damals eine der sichtbarsten Bevölkerungsgruppen in Köln war. Im Laufe der Zeit erweiterte sich der Blick auf alle Migrations- und Einwanderungsbewegungen in Deutschland.
Die Dauerausstellung zeigt, wie Zuwanderer das alltägliche Leben in Deutschland geprägt haben, von Handwerk über Gastronomie bis zur Musik. Besucher erleben, welche neuen Traditionen und Gewohnheiten durch diese Begegnungen entstanden sind.
Besucher können in Workshops und Archivführungen teilnehmen, um hinter die Kulissen zu schauen und eigene Gegenstände zur Sammlung beitragen. Es ist empfehlenswert, die Webseite zu besuchen, um sich über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen zu informieren.
Ein neuer Bau mit dem Namen Museum Selma wird 2024 eröffnen und soll das erste nationale Museum sein, das Migrationserfahrungen durch Sinneseindrücke erlebbar macht. Dieses innovative Konzept wird es Besuchern ermöglichen, sich durch verschiedene Räume mit unterschiedlichen Atmosphären in die Geschichten von Migranten hineinzuversetzen.
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