Computermuseum, Computermuseum an der Fachhochschule, Kiel, Deutschland.
Das Computermuseum in Kiel befindet sich in einem vierstöckigen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg und zeigt etwa 360 Objekte aus der Computergeschichte auf etwa 800 Quadratmetern. Die Sammlung umfasst Maschinen von den fruhen elektronischen Relaisrechnern bis hin zu den Mikrocomputern aus spateren Jahrzehnten.
Der Bunker wurde 1941 als Schutzraum fur Zivilisten wahrend des Krieges gebaut und erhielt nach einer Renovierung 2010 eine neue Bestimmung als Museum. Heute beherbergt das Gebaude eine der groessten Computersammlungen in Deutschland.
Das Museum zeigt die Rolle von Computern in der Alltagskultur durch Medienstationen mit Originalaufnahmen und Filmen, die die Entwicklung der Technologie dokumentieren. Besucher können an Emulationsstationen historische Computerspiele selbst ausprobieren und erleben, wie Menschen früher mit diesen Maschinen umgegangen sind.
Das Museum ist vor allem am Wochenende offen und bietet Besuchern Raum, um sich Zeit fur die Exponate zu nehmen. Gefuehrte Touren finden regelmaessig statt und ermoeglichen tiefere Einblicke in besondere Stuecke der Sammlung.
Die Sammlung beherbergt den seltenen Z11, einen der fruehesten elektromagnetischen Rechner aus den 1950er Jahren, der heute unter Denkmalschutz steht. Dieses Geraet gilt als Vorgaenger der modernen Computerentwicklung und zeigt, wie Maschinenbau und Mathematik damals zusammenkamen.
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