Deutschordenskommende Mülheim, Mittelalterliches Schloss und Kloster in Warstein, Deutschland
Das Deutschordensschloss Mülheim/Möhne ist eine Komtura aus Stein mit einem drei Geschosse hohen Hauptgebäude und einer markanten Fassade mit vielen Achsen. Das Bauwerk wird von Wassergräben umgeben und hat einen großen Innenhof, in dem sich verschiedene Nebengebäude befinden.
Das Schloss begann als Grafensitz um das Jahr 800 und wurde 1266 durch eine Schenkung des Ordens teutonisch. Nach zwei großen Bränden im 16. und 17. Jahrhundert entstand das heutige Hauptgebäude um 1682 in seiner endgültigen Form.
Die Kommende war ein wichtiger Treffpunkt für die Ordensbrüder der Gegend, die hier ihre religiösen Aufgaben erfüllten und Landgüter verwalteten. Heute kann man noch sehen, wie die Räume um den großen Hof herum angeordnet sind und welche Rolle dieser Platz im täglichen Leben der Gemeinschaft spielte.
Man kann die Außenseiten des Komplexes das ganze Jahr über von der Straße aus sehen und die Struktur von außen erforschen. Die Kirche, die 1707 gebaut wurde, ist eine aktive Gemeindepfarrkirche, in der man das Innenleben des Ortes erleben kann.
Das Gebäude überstand zwei große Brände, die die Region heimsuchten, und wurde anschließend ganz neu aufgebaut. Diese Widerstandsfähigkeit zeigt sich in den starken Steinmauern, die heute noch stehen und die lange Geschichte des Ortes erzählen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.