Deutschordenskommende Nürnberg, Mittelalterliches Kloster in der Altstadt Nürnberg, Deutschland.
Die Deutschordenskommende Nürnberg ist eine Klosteranlage in der Nürnberger Altstadt, die die Elisabethkirche mit ihrer großen Kuppel und die Jakobskirche umfasst. Die beiden Kirchen bilden zusammen einen religiösen Komplex im Zentrum der Stadt.
Im Jahr 1209 verlieh Kaiser Otto IV. dieses Land den Deutschordensrittern, woraufhin sie ein Spital errichteten. Dieses frühe Krankenhaus war ein Vorläufer der späteren Bebauung in diesem Stadtviertel.
Der Komplex war ein Treffpunkt für Adelige und diente wichtigen Versammlungen, die die Region prägten. Diese Funktion machte ihn zu einem Ort von politischem und sozialem Gewicht in Nürnbergs Stadtleben.
Rundgänge durch die Anlage zeigen architektonische Details und Besonderheiten der Gebäude. Das Besucherzentrum in der Jakobskirche bietet Informationen und ist guter Ausgangspunkt für die Erkundung.
Die Anlage bewahrte ihre katholische Identität, obwohl sich Nürnberg 1525 zum Luthertum bekannte. Sie blieb als katholische Insel in einer protestantischen Kaiserstadt bestehen und zeigt bis heute diesen Gegensatz.
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