Schloss Treschklingen, Schloss in Deutschland
Schloss Treschklingen ist ein zweigeschossiges Herrenhaus im klassizistischen Stil mit weißem Verputz und einem Krüppelwalmdach. Die Treppe auf der Hofseite mit ihren runden Fenstern wurde 1832 hinzugefügt und prägt das Bild des heute schlicht erhaltenen Bauwerks.
Das Schloss wurde 1802 als Amtshaus erbaut, nachdem eine frühere Wasserburg von 1588 zerstört worden war. Der Ort spielte über Jahrhunderte eine Rolle im Leben der Adelsfamilie von Gemmingen, die das Land bewirtschaftete und das Gut verwaltete.
Das Schloss steht an der Grenze zwischen einer Hauptstraße und einer Kirche, was es zu einem bekannten Punkt im Dorf macht. Die einfache Architektur zeigt, wie die Bewohner damals lebten: als Verwalter von Ländereien und Gutshöfen, nicht als prunkvolle Adlige.
Das Schloss ist heute Privatbesitz und daher nur von außen sichtbar; Besucher sollten die Privatsphäre der Bewohner respektieren. Die Lage in Bad Rappenau ermöglicht einen entspannten Spaziergang durch die ruhige Gegend, die von Feldern und kleinen Wäldern umgeben ist.
Im Jahr 1886 wurden Brände auf dem Gelände durch einen elfjährigen Jungen gelegt, der später in Amerika verschwand. Unter dem Schloss wurden Reste einer früheren Wasserburg entdeckt, die auf Holzstämmen gegründet worden war und von der heute nur noch archäologische Spuren bleiben.
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