Donauquelle, Quelle und Touristenattraktion in Donaueschingen, Deutschland.
Die Donauquelle ist eine Karstquelle in einem Schlosspark in Donaueschingen, Deutschland. Ein kleines blaues Becken liegt zwischen schmiedeeisernen Gittern und Steinfassungen, umgeben von niedrigen Mauern und Statuen aus dem späten 19. Jahrhundert.
Seit dem 15. Jahrhundert gilt diese Stelle als Beginn des zweitlängsten Flusses Europas, der durch zehn Länder fließt. Die heutige Anlage mit Becken und Skulpturen entstand Ende des 19. Jahrhunderts im Auftrag der Fürstenfamilie.
Die beiden Figuren von Adolf Heer zeigen die Baar als Mutter, die ihre Tochter, den Fluss, auf den langen Weg nach Osten begleitet. Besucher sehen die Skulpturen direkt am Rand des blauen Beckens und können die Symbolik der Region nachvollziehen.
Das Gelände liegt im Schlosspark an der Fürstenbergstraße, mit Schildern, die den Weg zur Anlage zeigen. Der Zugang ist tagsüber geöffnet und die Wege um das Becken sind gepflastert und für Rollstühle geeignet.
Das Wasser tritt mit einer Schüttung von 15 bis 70 Litern pro Sekunde aus dem Boden und fließt dann 90 Meter unterirdisch weiter. Erst danach trifft der Bach auf die Brigach und beide bilden zusammen den Fluss, der bis zum Schwarzen Meer reicht.
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