Dianaburg, Jagdschloss in Greifenstein, Deutschland.
Die Dianaburg steht auf einem Basalthügel im Lahn-Dill-Gebiet und zeigt eine Turmarchitektur, die sich von der Karlsbrücke in Prag inspirieren lässt. Das Bauwerk verbindet Elemente der historischen Baukunst mit seiner markanten Lage in der Landschaft.
Prinz Ferdinand von Solms-Braunfels ließ das Gebäude zwischen 1842 und 1843 unter der Leitung des Architekten E. Stefan erbauen. Die Jagdhütte entstand als privates Jagdschloss für die Fürstenfamilie.
Das Gebäude wurde 1898 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und diente danach als Treffpunkt für Studentenverbindungen und lokale Feste. Die Räume zeigen bis heute die Spuren dieser Zeit und vermitteln ein Gefühl für die gesellschaftlichen Zusammenkünfte, die hier stattfanden.
Das Denkmal ist normalerweise an bestimmten Terminen zugänglich und wird von Führungen begleitet, die die erhaltenen Räume zeigen. Es ist ratsam, vorher nach den genauen Öffnungsterminen zu fragen, da diese saisonabhängig sind.
In einem der Holzgebäude auf dem Gelände waren während des Ersten Weltkriegs russische Kriegsgefangene untergebracht. Dieses Bauwerk wurde später nach Leun verlegt und dient heute als Grillhütte.
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