Dreilägerbachtalsperre, Stausee in Deutschland
Die Dreilägerbachtalsperre ist ein Stausee in der Nähe von Roetgen, der Wasser für die Trinkwasserversorgung der Region speichert. Das Bauwerk besteht aus einem Betongewichtsdamm von etwa 37 Metern Höhe, der zwischen 1909 und 1911 errichtet wurde und bis zu 3,8 Millionen Kubikmeter Wasser fassen kann.
Der Stausee wurde zwischen 1909 und 1911 nach dem Intze-Prinzip errichtet und nutzte bahnbrechende Beton-Rammtechnik für seine Zeit. Zusätzliche Wasserleitungen wie der Schleebachhanggraben wurden gebaut, um mehr Wasser aus entfernten Bächen zu sammeln und eine zuverlässige Versorgung zu sichern.
Der Stausee ist leicht mit dem Bus erreichbar, da regelmäßige Verbindungen zu nahegelegenen Städten führen. Der Bereich um das Becken ist ideal für Spaziergänge und Wanderungen, wobei der Damm selbst teilweise begehbar ist und einen guten Überblick über die gesamte Wasserfläche bietet.
Das Bauwerk nutzte revolutionäre Beton-Ramm-Technologie, die für seine Zeit hochmodern war und die Konstruktion schneller und zuverlässiger machte. Die zusätzlichen Wasserleitungen aus entfernten Bächen zeigen, wie Ingenieure kreativ Wassermangel lösten, um die wachsende Stadt Aachen zu versorgen.
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